Felix Janning: Gelungener Gastauftritt

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Felix Janning: Gelungener Gastauftritt

in der DRM in Sulingen

Blauer Himmel, Temperaturen über 20° sowie weniger als fünf Prozent Regenwahrscheinlichkeit waren für die Rallye „rund um die Sulinger Bärenklaue“ vom 3-5.Mai gemeldet. In Felix Jannings Ohren hörte sich das nach bestem Rallyewetter für seinen DRM-Gastauftritt an, den er im Citroen DS3 R1 des Rallye-Förderprogramms des ADAC Weser-Ems bestritt.

Der Gaststart im Citroën DS3 R1 beim Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) in Sulingen war schon vor Rallyebeginn großer Anwärter für das persönliche Motorsport-Highlight von Felix Janning in diesem Jahr. Der Donnerstag stand ganz im Zeichen des Shakedowns in Nechtelsen. „Das Auto kenne ich aus dem ADAC Weser-Ems Clubsport Rallyesprint, aber die Michelin Rallyereifen weisen ein völlig anderes Griplevel auf als die im Rallyesprint verwendeten Reifen – das war dann schon eine Umstellung“ so Janning. Das Fahrzeug wurde vom erfahrenen Service Team Knacker Racing bis ins Detail auf die DRM vorbereitet und betreut, sodass Janning ein perfektes Fahrzeug zur Verfügung stand. „Dementsprechend gut war auch die Stimmung über die gesamte Veranstaltung, denn es lief sehr rund“, so Janning weiter.

Der Freitagvormittag wurde dafür genutzt, den Aufschrieb für die 148 Wertungskilometer zu erstellen. „Da war ich froh, dass ich den erfahrenen, wenn auch für mich neuen Co-Piloten Dr. Bodo Kohring an meiner Seite hatte“, gab Janning zu. Nach dem Showstart am Rundkurs in Sulingen hieß es um 19.46 Uhr mit leichten Verzögerungen endlich „Start frei“ für seine erst zweite DRM-Rallye im schotterlastigen Bahrenborstel. „Genau dieser Schotter war die größte Herausforderung während der Rallye Sulingen, da ich auf keine Erfahrung auf dem losen Untergrund zurückgreifen konnte - abgesehen von kurzen Erprobungen in Kiesbetten von Rennstrecken in der Vergangenheit“, scherzte der Schüttorfer.

Highlight am Freitagabend war der zuschauerfreundliche Rundkurs in Sulingen, bei dem Janning vor allem über den Aufwand staunte, der für so eine Zuschauerprüfung notwendig ist. Der Schotter von Bahrenborstel nahm das Team Janning/Dr. Kohring danach noch einmal in der Dunkelheit unter die Räder. Die Bedingungen aber waren deutlich schlechter: In einigen Bereichen lag die Sichtweite bei unter 10m durch Staub und Dunkelheit. „Für mich war das eine sehr gute Erfahrung und zeigte mir die Notwendigkeit von Vertrauen zum Beifahrer ganz deutlich“, berichtet Janning.

Am Samstag standen die von Teilnehmern ,,geliebten und gefürchteten‘‘ 23 Kilometer Wertungsprüfung auf dem IVG Gelände im Mittelpunkt. „Jetzt machte sich die Erfahrung aus dem Clubsport Rallyesprint bezahlt: Trotz respektvoller und materialschonender Fahrweise waren wir schnell und fehlerfrei unterwegs, was den Grundstein legte für das gute Endergebnis bei der Rallye“, so Janning.

Am Nachmittag standen dann noch einige schnelle Wertungskilometer im Zeitplan, was Jannings Fahrstil entgegen kam. Am Ende konnte sich das Team über eine gelungene gemeinsame Premiere und den Pokal für den vierten Platz in der hart umkämpften Division 6 freuen. „Eine großartige Erfahrung mit viel Spaß mit den involvierten Personen- darauf schaue ich gerne zurück und freue mich schon, wenn eine Wiederholung ansteht“, so Janning abschließend.

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