Mattias Ekström gewinnt auf dem Estering

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Mattias Ekström gewinnt auf dem Estering

Bei der Rallycross WM in Buxtehude feierte Mattias Ekström seinen vierten Saisonsieg. Den Grundstein dafür legte er mit seinem souveränen Sieg im Halbfinale, dem ein weiterer Sieg im Finale folgte. Platz 2 und 3 sicherten sich Timmy Hansen und Ekströms Teamkollege Toomas Heikkinen. Insgesamt kamen über 11.000 Zuschauer nach Buxtehude, um die Weltelite des Rallycross-Sports live zu sehen.

Vor vollen Zuschauerrängen sorgten die Piloten der Rallycross WM am vergangenen Wochenende auf dem Estering in Buxtehude für heiße Zweikämpfe. Mattias Ekström, der sich 2016 in Buxtehude zum Weltmeister krönte, zeigte eine souveräne Leistung – vor allem im Finale. Sein Sieg war nie in Gefahr, doch hinter ihm tobte ein Kampf um die Plätze. Petter Solberg, der nur sechs Tage nach seiner OP des gebrochenen Schlüsselbeins antrat, war der heimliche Held des Wochenendes. Er behauptete im Finale zunächst Platz 2, fiel dann aber nach einem Gerangel zurück und wurde nur Vierter. US-Star Ken Block hatte sich im starken Fahrerfeld gar nicht erst für die Semi-Finalläufe qualifizieren können. Sebastien Loeb, achtmaliger Rallye-Weltmeister verpasste das Finale ebenso wie der diesjährige Rallycross-Weltmeister Johan Kristofferson.

Kein deutscher Fahrer im Finale, Privatier Steffen genießt Heimspiel

Local Hero  - Andreas SteffenAuch die deutschen Fahrer verpassten das Finale. Timo Scheider und WRX-Debütant Dieter Depping duellierten sich im Qualifying und platzierten sich auf Platz 15 und 16. Gaststarter René Münnich wurden 19. und verpassten ebenfalls die Halbfinal-Läufe. Privatier Andreas Steffen, der gleichzeitig 1. Vorsitzende des ausrichtenden ACN Buxtehude im ADAC e.V. ist, zeigte bei seinem Heimrennen im starken Fahrerfeld dennoch eine beachtliche Leistung und wurde 21. „Technisch können wir mit unserem Engagement nicht mit den großen Teams mitgehen, da sind wir realistisch“, erklärt der Buxtehuder, der nur über einen Bruchteil des Budgets der großen Teams verfügt. Mehrmals gelang es ihm allerdings, den Überraschungseffekt und seinen Heimvorteil in der anspruchsvollen ersten Kurve zu nutzen. „Ich kenne den Estering und auch seine Feinheiten“, erklärt Steffen, der in seiner Startgruppe immer mit bei der Musik war.

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