Förderpilot Tjark-Ole Hintzler:

Sie befinden sich hier: ADAC Weser-Ems > Ortsclubs, Jugend und Sport > Motorsport-News > News

Förderpilot Tjark-Ole Hintzler:

Technikprobleme beim Saisonstart

Motocross-Pilot Tjark-Ole Hintzler (MSC Niedergrafschaft) startetet am Wochenende beim Auftakt zur Deutschen Jugend-Motocross-Meisterschaft in Bensdorf in seine Saison. Im mit 28 Piloten gut gefüllten Starterfeld bremste ihn allein die Technik auf dem Weg zu einer guten Platzierung.

Bei bestem Wetter warteten tiefe Sandstrecken mit wenig Spurrillen und vielen Speedelementen auf die deutschen Motocross Junioren. Tjark-Ole Hintzler, der mit seinem 65ccm Motorrad an den Start ging kam mit den Bedingungen bestens zurecht und ließ sich schnell auf die Strecke ein. Im Zeittraining belegte der 10-Jährige Platz 16. „Der Abstand zu den Top 10 ist nicht allzu groß und ich weiß, dass im Rennen wieder andere Gesetze herrschen. Ich freue mich auf die beiden Läufe“, fasste Hintzler zusammen.

Im ersten Lauf erwischte er dann gleichen einen super Start und war schnell auf Platz acht nach vorne gefahren. Er verlor dann wieder einen Platz und war in den Kampf um Platz 10 verwickelt bis plötzlich das Motorrad streikte. „Ich musste dann erst einmal versuchen, den Fehler zu lokalisieren und als ich den gefunden hatte, ihn selbst beheben. Hätte ich fremde Hilfe in Anspruch genommen, hätte mir eine Disqualifizierung gedroht und das wollte ich auf keinen Fall“, so Hintzler. Von Platz 25 aus konnte er dann wieder ins Rennen starten und sich noch mit viel Engagement bis auf Platz 15 nach vorne kämpfen.

Im zweiten Lauf startete er erneut sehr gut und fuhr mit einer 4er Gruppe um Platz 10. Bis in die vorletzte Runde konnte er gut den elften Platz halten – dann allerdings wurde er langsamer. Bis in die Helferzone schleppte er sich noch und dann war klar, dass ein Kupplungsschaden sein Motorrad lähmte. „So wollte ich das Rennen aber nicht beenden und ging wieder zurück auf die Strecke. Aufgeben zählt für mich nicht“, erklärte der Sedelsberger, der dann auf Platz 20 ins Ziel kam.

Mit den beiden Ergebnissen des Saisonauftaktes ist der Nachwuchspilot nicht zufrieden. „So ist es leider im Motorsport. Manchmal fehlt das nötige Quäntchen Glück. Aber ich denke, dass ich in den Rennen und in den Zweikämpfen gezeigt habe, was möglich ist und ich hoffe, dass ich das in den nächsten Rennen ohne Technikprobleme wieder zeigen kann. Ich bin jedenfalls weiter hoch motiviert“, so sein abschließendes Statement.

zurück zur Übersicht