Jonathan Frank mit Premiere im ADAC MX Masters 2019

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Jonathan Frank mit Premiere im ADAC MX Masters 2019

Jonathan Frank mit Premiere im ADAC MX Masters 2019

Am vergangenen Wochenende ging für Förderpilot Jonathan Frank schon am Himmelfahrtstag die lange Reise nach Österreich zu den ADAC MX Masters in Möggers los. Für das Rennwochenende hatte der Rookie in der 85er Klasse noch einen Platz im Junior Cup 85 ccm ergattern können.

Am Freitag hatte der 12-Jährige noch genügend Zeit, sich die Strecke in Ruhe zu Fuß anzusehen und hat auch gleich die Verhältnisse analysiert. „Noch ist die Strecke sehr matschig! Gut, dass die Sonne scheint und es zunehmend abtrocknet“, so Frank.

Im Freien Training schaute der Bremervörder sich erstmals die Strecke aus der Fahrerperspektive an und übte Starts. „Ich komme gut zurecht, bin positiv eingestellt und freue mich enorm auf das Wochenende“, berichtete er.

Im Qualitraining waren über 40 Starter zugelassen, von denen die besten 40 kommen weiter. Für Jonathan Frank war es das erste Mal in einem sehr starken, internationalen Fahrerfeld. Mit der 34. Zeit war der schnelle Rookie aus dem Weser-Ems Gebiet sehr zufrieden.

Im ersten Lauf machte der Start dem Bremervörder dann leider wieder Probleme, sodass er wieder eine seiner inzwischen bekannten Aufholjagden starten musste. Als er endlich Platz 30 erreicht hatte, wollte er dicht vor ihm noch zwei Kontrahenten überholen. Dies gelang dem 85ccm Piloten auch,

aber eine halbe Runde vor Schluss war es dann vorbei. „Ich habe einen Kicker bekommen und mich überschlagen. Dabei habe ich mir die Fußraste in den Oberschenkel gerammt und es entstand zu den vielen blauen Flecken auch eine große Fleischwunde“, fasste Frank die letzten Rennszenen zusammen. Die Wunde war so tief, dass sie am späten Abend noch im nahegelegenen Krankenhaus mit 12 Stichen genäht werden musste.

Am nächsten Tag stand dann noch das Warm-Up und der zweite Lauf auf dem Zeitplan. Der tapfere Motocrosser versuchte im Warm-Up noch sein Glück, um zu schauen, ob ihm ein Start im 2. Lauf aufgrund der Verletzung möglich ist. „Leider ging das nicht. Ich wäre so gerne gestartet, aber das Bein schmerzte so sehr, dass ein Start nicht möglich war“, so Frank enttäuscht. Dennoch berichtete er, dass dieses Rennen eine tolle Erfahrung gewesen sei. „Mit so vielen starken Startern auf einer so großen Strecke an einem Startgatter zu stehen, ist für mich noch etwas ganz, ganz Besonderes“, so Frank abschließend.

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